Iulia Cușnir stammt aus der Republik Moldau. Ihre musikalische Ausbildung begann sie an der Musikschule für Kinder „V. Paterău“ in Drochia und setzte ihre Studien am Republikanischen Musiklyzeum „C. Porumbescu“ in Chișinău bei der Professorin Inna Hatipova (Klavier) fort. Nach dem Bachelorabschluss bei derselben Professorin an der Akademie für Musik, Theater und Bildende Kunst in Chișinău studiert sie seit Oktober 2023 Instrumentalpädagogik (Klavier) mit Schwerpunkt Korrepetition sowie Musiker:innen Gesundheit in der Klasse von Professorin Natasa Veljkovic an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Während ihrer künstlerischen Ausbildung nahm sie an Meisterkursen renommierter Musiker:innen wie T. Hampson, A. Paley (USA), E. Epshtein (Kroatien), M. Szlezer (Polen), J. Banjac, E. Sinaiski (Österreich), M. Chernyavska, S. Imorde (Deutschland), D. Selig (Australien), und E. Kunz, I. Pârvu-Ovănescu (Rumänien) teil und verfeinerte dabei ihre Technik und interpretative Ausdruckskraft.
Ihre Konzerterfahrung umfasst sowohl Soloauftritte in Rumänien, der Ukraine, Polen, Kroatien und Österreich als auch Solokonzerte mit Orchester, darunter Werke wie das Konzert für zwei Klaviere c-Moll BWV 1062 (Dir. Anthony Armore), das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052 von J. S. Bach (Dir. Valeriu Patic) in Chișinău sowie das Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur K. 453 von W. A. Mozart (Dir. Aziyade Breugelmans) in Wien.
Iulia hat erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben und Musikfestivals teilgenommen, darunter der Nationale Wettbewerb Junger Musiker „Z. Tcaci“, der Internationale Klavierwettbewerb Transilvania, der Moldauisch-Japanische Nachwuchspianisten-Wettbewerb „Per Aspera ad Astra“, der Internationale Nachwuchsinterpretenwettbewerb „E. Coca“, das Internationale Festival für Neue Musik „Tage der Neuen Musik“ (Chișinău, Republik Moldau), das Festival Rumänischer Musik (Iași, Rumänien), Sommerakademie „2024 Youngmasters Samobor“ (Samobor, Kroatien) und der 6. Internationale Kompositionswettbewerb „M. Kagel“ (Wien, Österreich).
Kürzlich erweiterte sie ihre Kenntnisse im Bereich Kulturmanagement durch die Teilnahme an der vierten Ausgabe der Sommerschule „Culturadata“ in Bukarest, Rumänien, sowie durch das Erasmus+ Blended Intensive Programme BIP Cultural and social well-being – Identity and participation im Juni 2025 in Kuopio, Finnland. Außerdem wirkte sie als Orchestermitglied (Celesta) im Styriarte Youth Orchestra 2025 unter der Leitung von Dirigentin Mei Ann Chen in Graz, Österreich mit.
Ihre Tätigkeit wurde durch verschiedene Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Ehrendiplom „Emeritierter Absolvent“ des Präsidenten der Republik Moldau, der Nationale Jugendpreis des Ministeriums für Bildung, Kultur und Forschung der Republik Moldau, das Republikanische Stipendium für herausragende akademische Leistungen sowie das Leistungsstipendium der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.