Die Sopranistin Eugenia Dushina studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist Diplom-Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter der Grand Prix Maria Callas, der Ferruccio-Tagliavini-Wettbewerb sowie der Glinka-Wettbewerb.
Ihr internationales Operndebüt gab sie 2013 im Théâtre des Champs-Élysées in Paris in Rimski-Korsakows Der goldene Hahn. Bereits früh wurde sie für ihre intensive Bühnenpräsenz und die Verbindung von lyrischer Eleganz mit dramatischer Ausdruckskraft wahrgenommen. 2014 folgte ihr österreichisches Debüt beim Klosterneuburg Opernfestival als Nedda (Pagliacci), eine Partie, mit der sie sich nachhaltig profilierte.
„Eine Entdeckung ist diese Nedda … kraftvoll, leidenschaftlich und szenisch fesselnd.“
Kurier
„Wärme, Leidenschaft und ein Sopran, der nie scharf wird – man folgt ihrem Schicksal mit
echter Anteilnahme.“
Kronen Zeitung
Es folgten Engagements an bedeutenden Opernhäusern und Festivals in Europa und Asien, darunter die Norwegische Oper Bergen, Oper Toulon, Teatro Real Madrid, La Monnaie Brüssel, Oper Ostrava, Theater Lübeck, Biel-Solothurn Oper, Tiroler Festspiele, das Daegu Opernfestival sowie wiederholt das Klosterneuburg Opernfestival.
Besonders ihre Violetta wurde von der Presse als Idealbesetzung gewürdigt:
„Vom ersten bis zum letzten Ton ihres Prachtsoprans grandios intensiv – darstellerisch und
stimmlich eine Idealbesetzung.“
Volksblatt
„Ihre Stimme trägt die ganze Oper mühelos, mit feinen Pianissimi und großer dramatischer
Spannweite.“
Radio Kultur
In Korngolds Die tote Stadt, Tschaikowskys Mazepa sowie Puccinis Tosca bewies Eugenia Dushina eindrucksvoll ihre Fähigkeit zur Gestaltung komplexer dramatischer Frauenfiguren.
Ihre Maria in Mazepa wurde in der Schweiz einhellig gefeiert:
„Sie dominiert musikalisch und spielerisch – großes Theater und Gänsehaut pur.“
Solothurner Zeitung
„Ein klarer, hell strahlender Sopran in bester Tradition, getragen von großer Bühnenpräsenz.“
Berner Zeitung
Im März 2019 debütierte Eugenia Dushina als Liu in Puccinis Turandot in einer Koproduktion des Nationaltheaters Vilnius und des Teatro Real Madrid (Regie: Robert Wilson). Am Teatro Real Madrid war sie zudem als Cover der Zarin Militrissa in Rimski-Korsakows Das Märchen vom Zaren Saltan engagiert. An der La Monnaie Brüssel wirkte sie als Cover mehrerer Rollen in Schostakowitschs Die
Nase sowie ebenfalls in Das Märchen vom Zaren Saltan mit – Engagements, die ihre hohe stilistische Flexibilität und internationale Wertschätzung unterstreichen.
Ihre Darstellung der Giulietta wurde einhellig gelobt:
„Eugenia Dushina verkörpert Dekadenz und Verführung perfekt – verführerische Töne eines weich timbrierten Soprans.“
Wiener Zeitung
Neben ihren Opernengagements ist Eugenia Dushina eine gefragte Konzertsängerin und trat u. a. mit den Münchner Symphonikern, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Israel Chamber Orchestra, der Wiener Klangsinfonietta sowie bei internationalen Galakonzerten und Festspielen in Europa und Asien auf.
„Kultivierte, bestens disponierte Stimme, große Bühnenpräsenz – Bravo, bravissimo!“
Nordbayern
Zu den kommenden und jüngsten Höhepunkten zählen:
● Giulietta in Offenbachs Les contes d’Hoffmann an der Oper Bergen
● Violetta (La Traviata) an der Oper Burg Gars
● Rosalinde (Die Fledermaus) auf Tournee mit dem Jerusalem Symphony
Orchestra
● Cio-Cio-San (Madama Butterfly) an der Oper Burg Gars
● Tournee mit dem Jerusalem Symphony Orchestra als Nedda (Pagliacci) und Santuzza (Cavalleria rusticana)
● Sommernachtskonzerte mit den Münchner Symphonikern in München und Innsbruck
Eugenia Dushina verbindet stimmliche Strahlkraft, dramatische Intensität und musikalische Feinzeichnung zu einem unverwechselbaren künstlerischen Profil und zählt zu den profilierten Sopranistinnen ihres Fachs.