Paulina Alicja Żmuda absolvierte 2012 die Ignacy Paderewski-Musikakademie in Posen (Polen) und 2016 die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (MDW) – beide Universitäten mit Auszeichnung. Seit 2017 studiert sie Historische Tasteninstrumente bei Professor Nicholas Parle und Professor Mikayel Balyan an der Musik- und Kunstuniversität Wien (MUK, Konservatorium Wien Privatuniversität).
Als Solistin und Ensemblespielerin hat Paulina an zahlreichen Projekten und Festivals mitgewirkt, darunter: 3e und 4e Académie Européenne de Musique Ancienne de Vannes (Frankreich, 2013 und 2014), 3rd Academic Session Harpsichord Music in Vienna in Warschau (Polen, 2013), Piccola Accademia di Montisi (Italien, 2013), La Pellegrina Baroque Music in Bechyně (Tschechien, 2014), 5. Internationales Seminar für Alte Musik in Tel Aviv (Israel, 2014), Haendel Academy in Wrocław (Polen, 2015), Bachwoche in Wien (2016 und 2021), Early Music Summer Course in Amsterdam (Niederlande, 2016), Festival Oude Muziek Fringe in Utrecht (Niederlande, 2016 und 2018), Podium Festival in Wien (2018), Resonanzen in Wien (2019, 2020 und 2021), Atelier Lied et Musique de Chambre in Royaumont (Frankreich, 2021) sowie International HIF Biber Festival (2020).
2015 gewann sie den Sonderpreis für zeitgenössische Literatur beim Cembalo-Wettbewerb Paola Bernardi in Bologna (Italien), 2016 die Goldene Finalisten-Medaille beim 8. Internationalen Musikwettbewerb für Solisten- und Kammermusikgruppen in Nova Gorizia (Slowenien) und 2018 den 2. Preis beim Clavis Antica Wettbewerb in Reichersbeurn (Deutschland). Im Februar 2020 erschien eine CD zum Gedenken an ihren Professor Gordon Murray, zu der Paulina unter anderem mit Cembalo- und Fortepiano-Aufnahmen beitrug. 2021 wurde sie als Mitglied des Ensembles Fiamma Nera in das Finale des renommierten Göttinger Händel-Wettbewerbs aufgenommen.
Paulina Żmuda nahm auch an Meister:innenkursen teil, die von Rinaldo Alessandrini, Elżbieta Chojnacka, Menno van Delft, Frédérick Haas, Jörg Halubek, Goska Isphording, Carmen Leoni, Nicholas Parle, Christophe Rousset, Andreas Staier, Clive Brown und Aline Zylberajch geleitet wurden.
Neben ihrer Tätigkeit als Musikerin studierte sie auch Rhythmik (2008–2009, Ignacy Paderewski-Musikakademie in Posen), Choreographie und Tanztheorie (2012–2013, Fryderyk Chopin-Universität für Musik in Warschau) und absolvierte eine Ausbildung zur Kursleiterin für Modernen Tanz (2009–2011, Bydgoszcz, Polen). Als Tänzerin nahm sie an zahlreichen Workshops, Festivals, Seminaren und Projekten in Polen, Österreich, Ungarn, Deutschland, Kroatien, Mazedonien und in der Schweiz teil.
Von 2019 bis 2022 war sie als Korrepetitorin an der Musik- und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien tätig. Sie ist Mitbegründerin und Mitglied der Fortepiano Society Wien, Mitbegründerin des Kulturvereins Quattro Cieli und Mitglied des Ensembles Tra le Fiamme. Außerdem war sie Mitorganisatorin des Festivals für Alte Musik Komendunesi (Comenduno, Italien).